Dienstag, 30. August 2016

Meine Linsenimplantation bei SmileEyes

Hi euch :)

Dr. med. Martin Bechmann
Am Dienstag(rechts)&Mittwoch(links) hatte ich meine Linsenimplantation bei SmileEyes. Dabei wurde quasi eine Kontaktlinse im Zwischenraum hinter der Iris und vor der Linse implantiert: Kurzes Info Video zur Linsenimplantation hier
Warum überhaupt? Warum dort?
Schon seit der Grundschule trage ich eine Brille und leider wurden meine Augen immer schlechter, durch meine Brille optisch immer kleiner, die Brille selbst immer schwerer. Minus 8 Dioptrien hatte ich bereits auf beiden Augen und war damit so kurzsichtig, dass ich im Grunde ohne Brille blind war. Es war einfach nötig, ich hatte es mir wirklich gewünscht. Langsam sah das auch hässlich aus mit der dicken Gläsern und den fast halb so kleinen Augen durch die Brille.
Und mit weichen sowie harten Kontaktlinsen kam ich leider auch nicht wirklich klar, zu dem verlor ich jeden Morgen auch nochmal Zeit dadurch bevor ich meinen Tag wirklich starten konnte.

Also nach dem ich mich umfangreich überall erkundigt habe, was überhaupt alles möglich ist, war ich bei meiner bisherigen Augenärztin. Die arbeitet zufällig auch bei SmileEyes. Ich muss ja sagen, ich fand den Namen an sich nicht gerade vertrauenerweckend, als ich davon im Netz las.
Jetzt weiß ich, dass dies ein Verbund von mehreren Augenärzten und deren Praxen in Deutschland ist. Nach dem Infogespräch mit meiner Augenärztin hatte ich mich dann für sie entschieden, weil ich sie schon sehr kannte.
Beim Infogespräch wurde vorher noch alles mögliche an meinem Auge ausgemessen und beim Gespräch selbst haben sie leider das Lasern gleich ausgeschlossen. Auf Grund meiner hohen Dioptrien würde das Lasern meine Hornhaut zu sehr destabilisieren. Es bliebe mir nur eine Linsenimplantation... Sowas hatte ich schon halb erwartet, also war das mit der Linsenimplantation genauso für mich ok. An der Linsenimplantation gefiel mir gegenüber dem Lasern besonders der Umstand, dass ich nicht das Risiko von bleibenden Blendungen vom Laser eingehen müsste.
Dr. med M. Bechmann würde mich operieren. Er hatte sehr gute Rezensionen im Netz, hat viel Erfahrungen mit dem Implantieren von Linsen. An manchen Tagen in der Woche arbeitet er in München oder Trier,...

Wie war die OP selbst?
Die OP selbst war weniger schlimm als ich mir vorgestellt hatte: 45min vorher wurden mir meine Augen viele, viele Male getropft, um die Pupille zu weiten etc. Dann bekam ich Schutzhauben für die Schuhe und meine Haare und durfte anschließend auf einem Op-Stuhl im Warteraum Platz nehmen. Da wurden mir der Infusionsanschluss gesetzt und ein Überwachungsgerät meiner Vitalwerte(?) installiert. Nachdem mein Operateur Dr. med. M. Bechmann mit mir gesprochen hatte, wurde mir kurz vor der Op über Augentropfen ein Auge lokal betäubt.
Dieses und noch ein paar cm darum war alles dann wirklich taub, wie ich das vom Zahnarzt kannte. Meine Sicht wurde auf dem Auge sogar noch verschwommener, sofern das überhaupt noch ging ohne Brille.
Ich wurde dann so in den OP-Saal geschoben, mein Gesicht wurde abgedeckt und ließ nur ein Auge frei. Über die Infusion wurde ich dann leicht sediert. Anschließend sah ich nur verschwommene, sich manchmal wechselnde und einander vermischende Farben. ^^ Gefühlt habe ich echt nichts und zum Glück musste ich bei all den Vorkehrungen nicht aufpassen mein Auge solange still zu halten.

Nach der OP
Ich wurde halt wieder raus geschoben und durfte noch etwas im Warteraum aufhalten. Mir und meiner Mutter wurde später erklärt wie ich meinem Auge nun pflegen sollte und gaben uns dann das Päckchen mit den Sachen dazu. Ich sollte den Verband erst am nächsten Morgen abnehmen und dann 3x täglich etwas zum Vermeiden von Entzündungen tropfen.
So direkt nach der OP und noch ein-zwei Stunden später störte mich das erste Auge noch nicht, aber später wurde es doch echt schwer das irgendwie auszuhalten. Selbst mit starke Schmerzmittel-Augentropfen halfen nur leicht. Als wäre da eine Art Sandkorn, dass sich bei kleinen Bewegung besonders bemerkbar machte. Mit Hilfe der Schlaftablette, die dabei war, konnte ich immerhin das Ganze in der Nacht verschlafen - Am Morgen war der Schmerz weg :)
...und ich konnte schon mal viel klarer sehen, auch wenn meine Sicht noch etwas verschwommen war!!!
Die zweite Op verlief nachher ohne diese starken schmerzen, es störte nur etwas - immerhin diesmal hatte ich mal Glück gehabt.

Heute?
Heute knapp ne Woche später sehe ich alles wieder scharf :) Naja, meine Augen sind noch durch die geplatzten Äderchen noch ziemlich rötlich, aber ich bin bereits voll glücklich. Auch am Bildschirm habe ich keine Probleme. Nur manchmal an helfen Lampen sehe ich manchmal helle Lichtblasen/-ringe. Was mich jetzt nicht stört. Meine Augen sind auch nicht trocken geworden. Bin echt glücklich wie das jetzt ist... All das würde ich wieder machen.

Übernimmt es die Krankenkasse?
Meine Gesetzliche(TK) tut es leider nicht, aber die Private über meine Mutter übernimmt immerhin 85% der Kosten.


Auch wenn es nicht wirklich zu meinen üblichen Themen gehört, hilft es vielleicht doch wen :)
LG, Eure Marly





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier noch ein paar Formatierungshilfen:
Text-Tags: <b>fett</b> <i>kursiv</i>
Verlinkung: <a href="url">text</a>