Sonntag, 25. September 2016

Ich möchte es jetzt mit Leuprone versuchen, einem GnRh Analoga...

Hi euch :)
Leuprone von Hexal

Ich möchte es jetzt mit Leuprone von Hexal versuchen - einem GnRh Analoga Implantat mit Leuprorelin - statt weiter Androcur zu nehmen....

Was sind GnRh Analoga überhaupt?
GnRh-Analoga stellen eine gute Alternative zu den gängigen Testosteronblocker wie zum Beispiel Androcur und Spironolacton dar. Die üblichen Blocker blockieren das Testo an den Rezeptoren, es regelt nicht die Produktion des Testos im Körper. Die GnRh Analoga dagegen senken auf Dauer direkt die Produktion des Testosterons, in dem sie auf die Hirnanhangsdrüse einwirken, die die Hormone reguliert.
Anfangs, in den ersten zwei Wochen, steigt die Hormonproduktion an, bis sie dauerhaft runterreguliert. Deswegen werde ich in der Anfangsphase noch das Androcur weiter nehmen.

Warum Leuprone von Hexal?
Den Tipp habe ich von einer sehr lieben Freundin. :) Die GnRh Analoga werden ja gespritzt. Das Leuprorelin schwimmt meistens in hochkonzentrierter Polymilch- oder Essigsäure. Diese kommen meistens in Zweikammerspritzen, die kurz vorher gemischt werden. Und...sie sind sehr schmerzhaft, da aus Einstichstelle oft diese Mischung noch etwas heraus läuft und da dann sehr brennen kann. Beim Leuprone liegt das Leuprorelin(als Acetat) als Pulver zum kleinen Pellet gepresst vor - mit der Polymilchsäure - sodass es nicht mehr weh tut.
Andererseits ist es aber nicht das einzig empfehlenswerte GnRh Analogon. Von Eligard weiß ich aus einer mir nahe stehenden Quelle, dass es ihr sehr geholfen hat und wohl auch nicht schmerzhaft ist.

Leider sind sind im Prinzip alle GnRh Analoga relativ teuer, weshalb es nicht jeder Endokrinologe verschreibt. Am Endo kostet es aber nicht mehr so viel, nur den Standardbeitrag von der Krankenkasse zur Eigenbeteiligung - 10€.

Warum möchte ich das ausprobieren?
Ein Vorteil ist, dass es subkutan, also unter die Haut ins Fettgewebe, ins Fettgewebe gespritzt wird. Es belastet also die Leber nicht mehr wie das auf Dauer bei Cyproteronacetat ist. Spironolacton ist auch keine Lösung, weil es die Nieren sehr mitnimmt.
Sobald werde ich vermutlich meine GaOp nicht haben, wenn ich doch zu Suporn für eine zufriedenstellendes Ergebnis möchte. Man hat da nur einen Versuch zum richtigen Arzt zu gehen. Leider ist er ja sehr teuer. Vielleicht wird es aber auch doch Lidl oder Dr. Schaff. Da es dann doch länger dauert, will ich meine Leber nicht zu sehr belastet wird.
Und wer weiß, vielleicht geht es mir dadurch ein Stück besser..?
Genauso muss ich mir nicht mehr Sorgen machen die Androcur Tabletten morgens zu vergessen. Alle drei Monate nur einmal kurz spritzen und so kann ich das Ganze vielleicht ein kleines Stückchen hinter mir lassen? Leider nehm ich so schon zu viele Tabletten wie ich finde...Die Antidepressiva, das Finaserid gegen das DHT, das Androcur, Famenita..... :/


Weitere Infos welche GnRh Analoga es so gibt:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=3671
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=GnRH-Analoge
Das Medikament selbst:
https://www.shop-apotheke.com/arzneimittel/2044875/leuprone-hexal-3-monats-depot-5-mg.htm

LG, Eure Marly c:

Kommentare:

  1. Ist das Finasterid denn wirklich nötig? Du bist doch noch jung ...
    LG Mychaela

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    1. Naja, mein DHT war noch etwas hoch....
      LG Marly

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  2. Ja, du nimmst eindeutig zuviel und auch unüberlegt. Androcur, Antipressiva, und dann noch Progesteron . Das Famenita allein in geringer Dosis reicht völlig aus. GnRh ist für Prostatakrebs bei Männer entwickelt. Es hemmt auch in gewissem Umfang das E2. Es mag für junge TS ok sein um die Pupertät rauszuschieben , nicht aber in deinem Falle. Du solltest nicht zuviel experimentieren, das feine endokrine System liebt ebenso wie die Gesundheit , die Regelmäßigkeit.
    Du mutest deinen Hormonrezeptoren auf Dauer zuviel zu. Wesentlich besser wäre es die GAOP
    baldigst zu machen , danach wird wie bei den meisten von uns alles hormonelle einfacher...l
    Lg

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    1. Lieb gemeint von dir.
      Dennoch GnRH Analoga für uns außerhalb der Pubertät ist eine gängige Praxis. Und natürlich erhalte ich derzeit alle meine Medikamente verschrieben von einem Endokrinologen, der schon lange und viele von uns betreut, und dies mit seiner Erfahrung vereinbaren kann. Zudem entlastet es die Leber. usw usf.
      LG

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