FFS

FFS - Facial Feminization Surgery

Eine kleine Zusammenfassung
Was ist das überhaupt? Eine FFS ist eine großangelegte Gesichtsoperation, die beim täglichen Passing helfen soll. Eigentlich kann so ziemlich alles nach korrigiert werden und hier an einem Stück. Sie kann hilfreich sein, weil bei der HRT oft einige maskuline Züge auf Grund der Knochen erhalten bleiben...

Es gibt welche, die gehen lieber zu unterschiedlichen Spezialisten und stellen es sich selbst zusammen. Die Nachteile liegen an der Hand, da die jeweiligen Eingriffe nachträglich nich aufeinander abgestimmt sind, weniger natürlich?, die Heilungszeit viel länger ist und wegen der verteilten Aufenthalts-/Anästhesiekosten insgesamt teurer sind. Umgekehrt verspricht es sich bessere Teilergebnisse...

Welche Verfahren gibt es und wie werden sie ausgeführt? 

Welche Operateure gibt es dafür usw.? Eine ausführlichere Zusammenfassung als meine...
Persönlich möchte ich Dr. Spiegel und Dr. O in Amerika sowie Dr. van de Ven in Belgien hervorheben. Auch der in Beverly Hills scheint sehr gut zu sein.

Ich stelle vor: Dr Bart van de Ven  

Meine FFS beim Dr. Bart van de Ven

3.Januar 2016:   Meine FFS war vorknapp 5 Monaten im August 2015. Mein Rückblick. Jetzt wo die
zweite Freundin, die FFS dort machen lässt...

Ich hatte mich für ihn entschieden, weil er auf Anhieb meine Gedanken getroffen hatte was mir wichtig wäre und mir kompetent wie sympathisch vorkam. Ihr könnt ihn ja in manchen großen Städten in einem Vorgespräch ja treffen... die Meinung über (nur) seine Person geht bei mir und anderen etwas auseinander.
Hier könnt ihr schnell nach sehen, wann er das nächste mal wo ist: Liste seiner kommenden Sprechstunden

Also was habe ich machen lassen?
Kieferwinkel Reduktion, Kinnkorrektur, Typ 3 Stirn Rekonstruktion, Haarlinie senken, Augenbrauen wenig höher, Nasenkorrektur(kleiner Höcker weg, bissl kleinere Spitze und Nasenlöcher), Lippenerhöhung und -vergrößerung, eine kleine Eigenfetttransplantation in den Wangen.
Er dachte wie ich auch, dass der Adamsapfel nicht geschliffen werden müsste. Eine kleine Änderung gab es schließlich noch im Op-Vorgespräch, dass es ratsam wäre das Kinn zusätzlich zu straffen, da es eher "fleischig" war und nach der Kinnkorrektur etwas hängen würde. Ich hatte gerade dort große Bedenken werden der späteren Narbe. Rückblickend hätte war das auch ein guter Vorschlag, auch wenn mich jene Narbe noch etwas stört - aber weiter behandelbar ist. Mittlerweile nach knapp einem Jahr ist die ziemlich eben und lässt sich Recht gut abdecken.
Das Op hat dann auch sechseinhalb Stunden gedauert und etwa 17.600€ gekostet incl. 1 Übernachtung, Anästhesie- und Materialkosten.
Elli Geerts :)


Wie sind "die" denn so?
Er und sein Team waren echt freundlich - ich kam mir jetzt nicht wie ein wandelndes Geldbündel, ein Stück Fleisch oder sowas vor ^ -^. Vor allem Elli, die das Gästehaus über der Klinik betreut ist voll lieb: Sie hat mich in ein paar Dingen beruhigt, geholfen und redet echt gern ... Sie betreut auch die Facebookgruppe.
Auf meine Emails haben sie auch immer zügig geantwortet.



Die Klinik selbst? (bzw. das Gästehaus, die ich für eine Woche dazu buchen konnte)
Die Klinik ist von oben bis unten modern schlicht gehalten. Es gibt: Fernseher mit vielen Programmen, Internet, eine schicke Küche(induktiv Herd mit Pfanne, Wasserkocher, Mixer, großen Kühlschrank mit vielen Kühlakkus und dem Frühstück(Smothies etc.),..) und einen Gemeinschaftswohnraum. Und  natürlich Elli :)
Ebenso gibt es ein riesiges Gästebuch, von früheren Patientinnen zum Durchblättern. Wer möchte kann sich da gerne eintragen...
Hier sind ein paar Bilder zur Innenausstattung: http://facialfeminization.eu/praktisch/ubernachtung/?lang=de
Selbst hatte ich auch ein paar Bilder gemacht :)

Das Versorgungspacket:
Beim Op-Vorgespräch bekommt ihr eine große Box mit: vielen, vielen Taschentüchern; Antiübelkeitspillen; Schlafpillen; Narbencreme(Wundcreme von La Roche Posay); Vaseline; Nasentropfen; Schmerztabletten(die man in Wasser auflösen kann); Creme, die hilft Blutergüsse schneller verschwinden zu lassen... usw. Ein Rundumpaket.
Naja, eigene zusätzlich Kühlakkus können nicht schaden.

Direkt nach der OP:
Ich glaube das dürfte die meisten hier interessieren : p ?
Als ich im Aufwachraum aufwachte, war mein Kopf extrem zu. In einem halb wachen Zustand, wie im Fieber ohne Albtraum. Ich konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Außer, dass ich schwer lichtempfindlich war. Meine Augen konnte ich kaum öffnen ohne in Bächen weinen zu müssen als wäre reichlich Sand in den Augen. Und Wasser zum Trinken. Danach fragte ich mühselig. Ich war auch an einem Kühlgerät angeschlossen: dafür war mein Gesicht in einer Wassergekühlten Manschette. Ein echter Segen! Schmerzen hatte ich noch fast keine... übel war mir auch nicht. Insgesamt schon etwas schlimm, aber nicht unerträglich.

Später in meinem Zimmer musste ich auch gleich ein Smoothie zur Stärkung trinken. Keine Ahnung wie die Zeit verging. Das Schlafen später fiel mir schon schwerer, da in meinem Fall die Nase zu war und der Mund auch geschwollen. Das Atmen war ungewohnt schwer und mit der Manschette auf dem Kopf, deren Gewicht, kam ich mir manchmal vor als würde ich unter etwas ersticken. Dies ging aber nach 2-3 Momenten wieder. Und einfach weil ich nur seitlich schlafen kann, was hier nicht ging.

Bilder zu mir in den nächsten Tagen:


In den nächsten Tagen:
Als mir nach zwei Tagen die kühlende Manschette abgenommen wurde, wurde es mir am Kopf echt warm. Es tat weniger weh, als das es einfach voll warm wurde. Da kühlte ich jede Stunde mit dem Kühlakku. Nach insgesamt 4 Tagen fühlte ich mich aber wieder okay und kühlte noch öfters, weil ich einfach früher wieder vorzeigbar aussehen wollte.
Den Mund zu öffnen und zu reden fiel anfangs schwer. Zu jedem Frühstück gab es dafür Smoothie im Nuckelbecher (sehr süß aber lecker, von denen selbstgemacht) :) , Croissants zum Zerrupfen, so Mus in Kinderpackungen usw. . Nach 3-4 Tagen konnte ich langsam auch was bissfesteres essen, obwohl ich meinen Kiefer wegen der Korrektur noch länger nicht voll belasten sollte.
Unter den Augen blieb der  Bluterguss etwa noch 3 Wochen. In den Augen selbst waren auch ein paar Äderchen geplatzt, weshalb die teils 5 Wochen, wenn auch immer weniger, rot verfärbt blieben. Selten verschwimmte mir kurz die Sicht und ist ganz weggegangen. Hatte mich aber damals sehr erschreckt und leicht in Panik versetzt, ob das nun bleibt. Kann mir das bis heute nicht erklären. Schlimm fand ich das letztlich nicht, sonst wäre ich wirklich vor Sorge ausgetickt xD
Alle Fäden im Mund waren selbst-löslich und blieben noch etwa 2-4 Wochen, deren Narben heute so fein sind und nicht stören.
Die blauen, nicht-selbstlöslichen Fäden in der Nase und am Kinn(Straffung) wurden vor der Heimfahrt noch gezogen, was aber nur kurz ziepte. Nur der eine Faden in der Nasenwand tat kurz sehr weh. Weniger schlimm als ich es mir gedacht hatte.
Meine Haarliniennarbe cremte ich zweimal täglich mit der Narbencreme von Dr. Bart van de Ven ein ein. Leider verheilte die Narbe auf der einen Gesichtsseite super gut, wären die andere nicht so toll ist. Bei der einen Stelle sind echt viele Haare an der Stelle der Narbe gewachsen, die so noch extra verdecken. Bei der anderen gar nicht....vielleicht lasse ich das nochmal korrigieren.
Update vom 17.08.2016: Mittlerweile gibt es zum Mittag oder Abendessen Fertiggerichte zum Aufwärmen. Manchmal kocht auch Elli z.B. ein tolle Suppe.

Rückblickend stören die Narben im Mund überhaupt nicht, an der Nase fast gar nicht mit der Hoffnung, dass sie bald wirklich unauffällig ist. Die Kinnnarbe ist eine feine, kurze  Linie, die sich an einer Stelle - 2 Wochen später - kurz entzündet hat und dort leider etwas hypertroph ist - diese versuche ich jetzt selbst mit chem. Peelings wieder zu glätten. Und die Haarliniennarbe ist zur Hälfte echt super, der Rest weiß ich noch nicht. Hier werde ich noch abwarten und vielleicht in der Korrektur-Op korrigieren lassen. Auch würde ich die eine kleine Stelle in der einen Kieferecke mitkorrigieren lassen, die in meinen Augen etwas asymmetrisch ist. War aber schon klar, das eine Korrektur bei so viel wie ich mache vielleicht nötig wäre...diese würde für max. 2h 1750€ kosten. Er meinte mal, dass nach einer groß angelegten Op 15% der Patientinnen nochmal kommen würden. Ich meine, teils wird ja echt viel gemacht - da wunderts mich nicht.
Selbst finde ich das nicht als Katastrophe wenn ein Teil nicht so ganz geworden ist oder z.B: die Narbe ganz schlimm geworden ist - solange es behebbar ist.

Alles im allem würde ich die FFS dort wieder machen, da sie mir echt geholfen hat.

6 Monate später:



Rabatte:
5% der Op-Kosten gibt es nachträglich zurück, wenn sie die Vorher-Nacher-Bilder auf ihrer Homepage benutzen dürfen. 2,5% wenn die Augen verdeckt sind.

Bilder von mir? Noch habe ich mich nicht entschieden Bilder von früher im Internet hochzuladen. Versteht das bitte. Ich bin mir unsicher wer das alles sieht(Chaser, Freunde,...)und was damit so angestellt oder benutzt wird. Ich präsentiere mich selbst nicht so gern...


Tipps:
- Die Bioderma Cicabio Creme mit Sonnenschutzfaktor 50 ist echt prima, um die Narbe nach der OP oder die Haut nach einer Laserbehandlung vor der Sonne zu schützen. In erster Linie ist sie eine gute Wundschutzcreme mit tollen Inhaltsstoffen. Darüberhinaus besitzt sie eine grünliche Konsistenz, die leicht(wirklich nur leicht) die Rötung kaschiert.
- Bringt eine große Sonnenbrille mit, damit sie einiges um die Augen rum verdecken kann! Alle drei, die wir da waren sind mit sowas nach Hause...
- Bringt Ohrenstöpsel mit, damit ihr leichter neben dem Kühlgerät schlafen könnt. Es ist zwar kein Staubsauger, aber doch störend fürs Schlafen...
- Kauft am besten am Tag vor der Op für die Mittage oderAbendessen im örtlichen Supermarkt ein oder bringt was mit. Obwohl es in der Klinik auch viele Flugblätter zu Bestelldienste gibt. Nachher traut man sich kaum raus... dafür war z.B. meine Mutter mit dabei c:

Weitere Links:
Es gibt eine große FFS Facebookgruppe zu Dr. Bart van de Ven
https://www.facebook.com/groups/202698813083538/ Manchmal ist es eine geheime oder eine geschlossene Gruppe. Aktuell (5.8.2016) ist sie geheim.

Andere FFS(Und fast welche)-Review-Linksammlung: 

Dr. Bart Van de Ven:
Review's über alle möglichen Operateure in der Welt:

  • Auf der Susan's Place könnt ihr sehr viele aktuelle Review's finden: Susan's Place. Sogar zu vielen Operateuren, von denen ihr sicher nie gehört habt ^-^
  • Real-Self-FFSliste1 & Real-Self-FFSliste 2 , mit Bildern - leider müsstet ihr dafür einen Account erstellen. Ich finde die Real-Self-Seite ist es aber wert :)
Weitere nützliche Links:


Kommentare:

  1. Würde mich wundern, wenn ich jetzt hier einfach einen Kommentar veröffentlichen könnte... Ich versuche es trotzdem mal...

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    1. kannst du schon :) Ich moderiere sie nur kurz, damit der ganze Spam nicht auf meiner Seite erscheint.
      Lg, Marly

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  2. Darf ich fragen, was die Rekonstruktion der Stirn separat kostet?

    LG

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    1. So um die 3-4.000 und natürlich die Anästhesiekosten...
      lg

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  3. Hallo an alle die das hier lesen werden – also vermutlich viele die an einer FFS interessiert sind.

    Ich habe lange überlegt ob es sinnvoll ist meinen Kommentar hier zu posten, da ich das Gefühl nach einer größeren OP im Gesicht auf der Intensivstation aufzuwachen, mit allen psychischen und körperlichen Nachwirkungen – aber noch viel schlimmer: komplett ohne Gefühl in der unteren Gesichtshälfte und im Mund aufzuwachen - leider kenne. Blut spuckend und röchelnd realisiert man zwar irgendwann, dass das Gesicht vermutlich zum Großteil doch noch da sein muss (auch wenn man es nicht spürt), das beruhigte zumindest mich persönlich nicht unbedingt. Die ersten 24h ohne Spiegel fragte ich mich andauernd: Wie sehe ich jetzt aus? Das fühlt sich doch nicht normal an. Wurden Nerven, welche eigentlich nur verschoben werden sollten eventuell versehentlich durchtrennt? Bin ich gelähmt? Bin ich entstellt?
    (Zum Glück waren die Schwestern mit dem Oxycodon nicht gerade sparsam, es war zwar eigentlich nur gegen die Schmerzen, es hat mir psychisch aber mindestens genauso viel geholfen wie körperlich.)

    Eines noch vorweg: Das einzige, was ich bereut habe ist, dass ich mir niemanden organisiert hatte der mich im Aufwachraum direkt nach der OP besuchen konnte. Eine Umarmung und die Worte „Alles ist gut“ wären absolut unbezahlbar gewesen. (Und ich bin normalerweise eher vom Typ „Einzelkämpfer“, aber wenn man da so völlig zugerichtet nach einer stundenlangen OP liegt macht es einem schon verdammt eifersüchtig wenn neben einem ein Mann nach einer 0815-Standard OP noch nicht mal unter Vollnarkose Besuch von seiner Frau bekommt und die einen Aufstand macht als hätte er die Hölle auf Erden erlebt und wäre den Tod gerade nochmal so von der Schippe gesprungen....) Vom Ergebnis ist alles OK, ich habe aber auch keine FFS sondern „nur“ eine Vorverlegung des Oberkiefers und eine Rückverlegung des Unterkiefers mit leichter Rotation für eine Verbesserung der Symmetrie machen lassen. (Nicht bei Dr. Bart van de Ven, sondern bei Prof. Dr. Dr. Dr. habil. Helmut H. Lindorf, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg in Nürnberg.)

    Aber nunja, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Ich hasse mich selbst dafür, dass ich bei einigen jetzt vielleicht die idealisierte, vom Internet und Werbematerial weichgespülte, real gewordene Traumvorstellung einer OP kaputtmache, welche relativ ungefährlich sei und bei der die Ergebnisse immer so perfekt aussehen, denn diese würde die Zeit vor und nach der OP sicherlich einfacher machen (Und das so etwas extrem hart ist, ist nicht nur irgendein „Geschwafel“), ABER:

    Es ist nicht alles Gold was glänzt. Punkt. Aus. Basta.

    Wenn man nach so etwas googelt findet man fast immer nur sehr gute Ergebnisse.
    Wer würde Bilder von sich selbst veröffentlichen, wenn er/sie nicht einigermaßen mit sich selbst im Reinen ist?
    Und selbstverständlich sieht man in den Broschüren/Internetseiten der Chirurgen nur die besten x Ergebnisse der letzten xx Jahre.
    Damit stelle ich euer Weltbild sicher nicht auf den Kopf. Aber bitte ruft euch das während eurer Entscheidungsphase immer wieder ins Bewusstsein.

    (Aufgrund der maximalen Kommentarlänge geht es im nächsten Kommentar weiter...)

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  4. Ein weiteres Thema sind soziale Medien, dazu zähle ich auch Reddit & Co, aber auch Jameda, Google Bewertungen etc.

    Das man Bewertungen kaufen/manipulieren kann ist nichts Neues.
    Ich habe bei der OP-Planung selbst mal kurz in den OP-Kalender von Prof. Lindorf schauen können, über viele Monate ist dieser Mensch komplett ausgebucht. Er hat es definitiv nicht nötig Werbung zu machen, dennoch verwundern mich z.B. 2,6 von 5 Sternen auf Google im Gegensatz zur Gesamtnote 1,1 auf Jameda sehr. (Evtl. auch bloß Zufall oder die Konkurrenz?)

    Während ich Prof. Lindorf neutral gegenüberstehe, z.B. weil auch eine negative Bewertung auf Jameda zu sehen ist und mich niemals jemand aufgefordert hat eine Rezension zu schreiben oder gar Geld dafür geboten hätte, finde ich Dr. Bart van de Vens vorgehen / oder zumindest das, was einige von ihn behaupten schon seltsam.
    Wer sich da selbst mal einlesen möchte, viel Spaß:
    https://www.reddit.com/r/SubredditDrama/comments/5txxuw/drama_on_rasktransgender_between_a_surgeon_and/

    Aber ich bin nicht hier um irgendjemanden zu diffamieren. Ich möchte euch bloß ins Bewusstsein rufen, dass ihr nicht alles was ihr tolles lest oder hört was irgendjemand anderes erlebt hat, zwangsläufig sofort auf euch selbst beziehen solltet.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei euch auch so absolut perfekt wird wie auf vielen Fotos die man so sieht, würde selbst wenn die Fotos absolut zufällig ausgewählt worden !WÄREN!, nur 50% betragen. Real vermutlich noch WESENTLICH niedriger.

    Desweiteren besteht natürlich die jetzt evtl. noch sehr Abstrakt klingende Wahrscheinlichkeit, dass etwas schief läuft. Unwahrscheinlich, aber wenn man dann Post-OP plötzlich reale Angst um sowas bekommt, das etwas schief oder asymmetrisch aussieht (wenn auch vllt. nur vorübergehend durch eine Schwellung o.ä.), ist es plötzlich real – aber auch zu spät.

    Was ich damit sagen will:
    Trefft EURE Entscheidungen nicht nur Anhand irgendwelcher Bilder oder Berichte, sondern rechnet damit, dass es bei euch mindestens etwas schlechter wird.
    Spätestens wenn man sich die oben verlinkten Reddit Diskussionen mal oberflächlich durchgeklickt und die Bilder gesehen hat, wird es plötzlich ganz real, dass auch etwas schieflaufen kann. Ich will euch nichts ausreden, aber geht es lieber etwas zu vorsichtig an als etwas zu schnell an. Man sollte sich sicherlich nicht gehen lassen, aber das Leben ausschließlich damit zu verschwenden, irgendeinem, für einen persönlich im worst case sogar unerreichbaren Schönheitsideal hinterherzueifern, macht das Leben sicherlich nicht besser.

    (Von evtl. tödlichen Komplikationen zu „schwafeln“ bringt sicherlich nichts, denn ich rauche ja selbst obwohl mir jede Packung an den Kopf wirft, dass sie mich töten wird. [Von meinen sonstigen „Fehlern“/ risikoreichen Entscheidungen mal ganz zu schweigen. *Mit der Kippe in der Hand nachdenklich am gemachten Kinn kratzend: „Wie bin ich noch gleich auf diesen Blog gekommen?“*])

    P.S.: Hier nochmal ein Link aus den Reddit-Diskussionen (Es ist da sehr unübersichtlich, weil jeder Link wieder zu 20 weiteren führt usw…):
    https://www.realself.com/review/belgium-facial-feminization-surgery-dr-bart-van-de-ven-bone-work-good-soft#

    Und: ich möchte hier niemanden gut oder schlecht reden. Ich möchte euch nur bewusst machen, dass niemand perfekt ist – Kein Dr., kein Prof. und (das mag dich, da du dir so viel Zeit genommen hast diesen Text bis zum Ende zu lesen, jetzt vielleicht ziemlich enttäuschen) noch nicht einmal ich oder du - und es bei manchen Sachen auch nicht immer eine zweite Chance gibt.

    (Alle Rechtschreibfehler und grammatikalische Abgründe sind bewusst gesetzte Stilmittel.)

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  5. Sag mal wie fast 18.000€ sind ja nicht gerade wenig , wie hast du es geschafft die OP zu finanzieren ? Hast du vielleicht Tips?

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